top of page

Tonkabohne

  • Autorenbild: Martin H. Lorenz
    Martin H. Lorenz
  • 2. März
  • 1 Min. Lesezeit
Tonkabohne


Tonkabohnen sind die Samen des Tonkabohnenbaums, der zur Familie der Hülsenfrüchtler gehört. Die mandelförmigen, dunkelbraunen bis schwarzen Früchte werden als Gewürz verwendet – der Geschmack der Tonkabohne ist sehr süß und erinnert an Vanille, Süßholz und Bittermandel. Die Samen kommen deshalb gerne beim Backen zum Einsatz, etwa zum Aromatisieren des Klassikers Vanillekipferl. Ob die Tonkabohne gesund ist, hängt von der Dosierung ab. Das natürlich enthaltene Cumarin kann in größeren Mengen die Leber schädigen. Allerdings wird es bei der Herstellung des Gewürzes durch Fermentation verringert. Wer eine nachteilhafte Wirkung der Tonkabohne ausschließen möchte, sollte täglich maximal 0,1 Milligramm Cumarin pro Kilogramm Körpergewicht aufnehmen. Dabei ist zu beachten: Tonkabohnen enthalten ca. 2-4 % Cumarin bei einem durchschnittlichen Gewicht von 1,2-1,7 g pro Bohne. Dieser vom Bundesamt für Risikobewertung (BfR) festgelegte Wert von 0,1 mg Cumarin pro Kilo Körpergewicht kann der Behörde zufolge auch einmal überschritten werden, ohne dass die Tonkabohne Nebenwirkungen schwerwiegender Art verursacht. Verwenden Sie Tonkabohne trotzdem so sparsam wie möglich. [Quelle: Edeka Lebensmittelwissen]

 

Die Verwendung der Tonkabohne war in Deutschland phasenweise verboten. In USA gilt das bis heute. Seit 1991 darf die Tonkabohne in Deutschland wieder eingesetzt werden, ist aber nur erlaubt, wenn die zulässigen Höchstwerte für Cumarin in der zubereiteten Speise nicht überschritten werden

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comments


Wenn nicht anders angegeben, sind die Rezepte für 4 Portionen bestimmt.

Backofen-Temperaturangaben beziehen sich, wenn nicht anders angegeben, auf die Einstellung Ober-Unterhitze.

  • Instagram
  • Whatsapp
  • X

Rezepte . online Kochbuch. Martin H. Lorenz © 2025 Gourmaîtres

bottom of page