Parasol
- Martin H. Lorenz
- 26. März
- 1 Min. Lesezeit

Der Gemeine Riesenschirmling, Parasol oder Riesenschirmpilz ist eine Pilzart aus der Familie der Champignonverwandten. Der Name Parasol ist eine veraltete Bezeichnung für „Sonnenschirm“ (im 18. Jahrhundert aus französisch parasol entlehnt, von italienisch para il sole „halte die Sonne ab“) und spielt auf seine charakteristische Form – großer, schirmartiger Hut auf einem langen, schlanken Stiel – an. Alle Formen des Gemeinen Riesenschirmlings sind essbar und gelten als gute Speisepilze. Verwendet werden meist nur die Hüte, die sich ähnlich wie Schnitzel zubereiten lassen. Die Stiele sind oft zäh und nicht zum direkten Verzehr geeignet, können aber zu Pilzpulver verarbeitet werden. In sehr seltenen Fällen wird von Übelkeit und Brechreiz nach dem Konsum berichtet. Der Gemeine Riesenschirmling wurde im Rahmen des Europäischen Pilztags zum Speisepilz des Jahres 2017 gekürt. [Quelle: Wikipedia]
Er kommt in der Natur von Sommer bis Spätherbst vor, in lichten Laubwäldern, Parks und Friedhöfen, an Straßen- und Waldrändern, auf neutralen bis mäßig kalkreichen Lehmböden, die sauren wie ebenso die nassen Stellen meidend. In Mitteleuropa weit verbreitet, überall relativ häufig.
Der Parasol schmeckt am besten frisch paniert oder geröstet. Unter fließendem Wasser gut putzen und den Stiel abschneiden.
Der Parasol hat ähnliche ernährungsrelevante Anteile / Nährwerte, wie die meisten Pilze: pro 100 g Frischpilz ca. 15 kcal, ca. 0,5 g Fett und ca. 2-2,5 g Protein sowie Ballaststoffe, Mineralien und Spurenelemente. Roh ist dieser Pilz leicht giftig und kann ungegart zu Problemen im Magen-Darm-Trakt führen.
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